Hofladen - Toppheide
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Hofladen

Unser Hofladen ist ab April bis Juni/Juli täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr für Sie geöffnet (auch an Feiertagen). Neben den eigenen Produkten Spargel, Erdbeeren und Himbeeren werden Schinken, Käse, Marmelade, Liköre, Kartoffeln, Nudeln, Backmischungen und Geschenkartikel im Hofladen verkauft.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Eine Geschichte über den Hof

Ursprünglich war der Erbkotten Toppheide schon immer der Hofgröße angepasst. Ein schönes Foto in dem Buch von Dr. Bernhard Ries – „Glandorf in alten Ansichten -“ ist noch die beste Erinnerung von damals. Links auf dem Hofstand ein kleiner Schweinestall mit einem Anhang. An der Westseite von Schweinestall befand sich ein Holzschuppen. Der Hauptweg zum Hof verlief zwischen diesen alten Gebäuden und dem Wohnhaus, in Richtung Sudendorfer Straße. Hinter dem alten Wohnhaus war ein Gemüsegarten, dahinter ein kleiner Eichenbusch. Im Jahre 1879, am 19.11. heiratete Johann-Wilhelm Toppheide die Haustochter Maria Agners Schierloh aus Schierloh. Aus dieser Ehe gingen 4 Kinder hervor: Maria trat in das Kloster Beuergern ein. Josefine heratete den Tischlermeister Clemens Birkemeyer, und Anna heiratete den Bauern Anton Recker. Aus dieser Ehe entstammten 18 Kinder. Der Anerbe Heinrich fiel als Maschinengewehrschütze und Inhaber des eisernen Kreuzes im 1. Weltkrieg am 26. April 1918 in Frankreich, im Kampf gegen die Engländer. Somit hat es sich ergeben das der 2. Sohn – Clemens – von Anton Recker und Anna, geb. Toppheide, nach Toppheide gekommen ist. Er wurde gebohren am 11.02.1907, und war erst 2 Jahre alt. Holz und Kohle war ein wichtiges Brennmaterial. In der Nachbarschaft waren 4 Backöfen. Um Holz zu sparen musste abwechselnd einer der Nachbarn den Ofen zuheizen. Samstags um 11 Uhr wurden alle Teiche zum vorgeheizten Backofen gebracht. Bei dieser Gelegenheit nahm Josefine Toppheide den kleinen Clemens Recker mit nach Hause (auf einer Schiebkarre). Dort blieb er. Später wurde er auf den Namen Toppheide umgeschrieben und als Hoferbe eingesetzt. Für die Bewirtschaftung des Hofes musste in der Übergangszeit eine Ersatzkraft kommen. Als Hauswirtschaftsgehilfen kamen zuerst Maria Buller aus Sudendorf zur Familie Toppheide. Nach ihrer Heirat wurde Katharina Kreimer aus Beelen eingestellt, die dann viele Jahre dort blieb.

Als männliche Hilfskräfte waren zuerst Wilhelm Recker, danach Heinrich Gresstroth (Donnerbrink) und dann Onkel Karl Schierloh, der sich später nach Hardensetten auf den Hof Lepper verheiratete, als Verwalter bei Toppheide tätig. Wie nun der Anerbe Clemens erwachsen war, bewirtschaftete er den Hof selber, und heiratete am 15.05.34 Antonia Pieker aus Füchtorf. 3 Kinder entsammten dieser Ehe: Anni, Clemens und Giesela. Während Tochter Anni sich nach Sassenberg, und Tochter Giesela sich nach Hoetmar verheirateten übernahm Sohn Clemens den elterlichen Hof. Inzwischen neu errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurden am 24. Juni 1965 ein Raub der Flammen und brannten restlos nieder. Aufräumungsarbeiten und Wiederaufbau mussten noch von Hand erledigt werden. Eine harte Arbeit, und eine finanzielle Belastung für die Familie und den Hof. Am 23.10.1969 heiratete Clemens Toppheide die Haustochter Lucia Vartmann aus Glandorf. Ein moderner Hähnchenmastbetrieb mit 100000 Tierplätzen wurde in den weiteren Jahren erbaut. Vier Kinder: Klaus Georg, Christian, Rainer und Marion Anne machten die Familie vollständig. Der landwirtschaftliche Betriebszweig wurde nun weiter umgestellt. Ackerland musste gekauft gepachtet werden, Spargel, Erdbeeren und Himbeeren wurden angebaut. Alle diese Umstellungen waren mit viel Fleiß und Kosten verbunden. Die jetzige Betriebsfläche beträgt etwa 80 ha. Ein Wohnhaus im Fachwerkstil mit modernem Büro, sowie eine Kühl- und Aufbereitungshalle für Spargen und Beerenobst konnten nach langer Planung endlich errichtet werden. Das Ehepaar Clemens und Lucia Toppheide, sowie die Söhne Gärtnermeister Klaus Georg und Kaufmann Christian, sind nun bemüht feldfrische Sonderkulturprodukte vom allerbesten – feinsten, über ihre Verkaufsstelle und aus dem rustikal eingerichteten Hofladen täglich frisch den geschätzten Verbrauchern zu präsentieren.